Portugal: Notebook-Verträge werden nach Intervention der Kommission neu vergeben

Die Europäische Kommission hat beschlossen, das Vertragsverletzungsverfahren gegen Portugal einzustellen. Portugal hatte im Rahmen verschiedener Bildungsprogramme Aufträge zur Beschaffung von mehr als einer Million Notebooks für Schüler, Lehrer und Praktikanten ohne vorherige öffentliche Ausschreibung vergeben. Nach Intervention der Kommission werden die portugiesischen Behörden jetzt eine EU-weite öffentliche Ausschreibung durchführen.

Notebook + Internetzugang = keine Ausschreibung?

Das portugiesische Ministerium für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Kommunikation vergab im April und Juli 2008 öffentliche Aufträge für die Beschaffung von Notebooks und für die Erbringung von Internet-Zugangsdienstleistungen durch dieser Notebooks im Wege der Direktvergabe an die Telekommunikationsunternehmen TMN, SONAECOM und VODAFONE. Die Notebooks mit Internetzugang sollten von Schülern, Lehrern und Praktikanten im Rahmen von insgesamt vier Bildungsprogrammen („e-Escolinha“, „e-Escola“, „e-Professores“ und „e-Oportunidades“) genutzt werden. Mehr als eine Million Notebooks mit Internetzugang wurden so geliefert ...

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