Kann der Firmenzusatz „International” wettbewerbswidrig sein

Mit dem Begriff „international“ in einer Firmenbezeichnung wird nach außen hin suggeriert, dass das Tätigkeitsfeld der entsprechenden Firma auch international ist. Der Name eines Unternehmens hat eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die einzelnen Zielgruppen. So ist verständlich, dass der Adressat mit dem Begriff „international“ gleichzeitig in Verbindung bringt, dass dieses Unternehmen durch seine Arbeit und Fleiß es geschafft hat, nicht nur regional oder national, sondern weltweit tätig zu sein. Aufgrund dieser Sogwirkung muss natürlich über das Tätigkeitsfeld des Unternehmens richtig aufgeklärt werden, ansonsten liegt eine Irreführung vor. Dies soll mit dem nachfolgenden Fall nochmals verdeutlicht werden.

1. Das Oberlandesgericht Dresden hatte jetzt einen Fall zu entscheiden, bei dem die spätere Beklagte Autoglas vertrieb. Dabei führte die spätere Beklagte sowohl in ihrem Geschäftsnamen als auch in ihrem Domainnamen den Firmenzusatz „International” ...

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