Unser neues Bauhaus

Unter dem Titel "Unser neues Bauhaus" erschien am Samstag in der FAZ ein sehr interessanter Artikel über Ästhetik und Funktionen von Computerprogrammen. David Gelernter postuliert darin, welche Vorteile es für uns bieten würde, die Grundsätze des Bauhaus auf Architektur und Bedienung von Software anzuwenden. Gelernter vertritt die Auffassung, dass Technik notwendig Kunst und Design benötigt. Mit einem Blick auf klassische Architektur zeigt er zunächst, dass deren Ästhetik auch empfunden wird, wenn man die Funktionsweise nicht versteht. Gleiches gilt für die Klassiker des Bauhaus-Stils.

Dass Software und Computer heute anders funktionierende, wird nach seiner Auffassung an drei Gründen. Zum einen werden Software und Computer nicht unter stilistischen Aspekten kritisiert. Als zweiten Grund nennt er, dass die Anbieter keine einfachen Strukturen erkennen lassen wollen. Dritter Grund ist für ihn, dass Technologien und Technikjournalisten die Einfachheit klassischer Ästhetik nicht mögen. "Vielleicht lassen wir uns zu sehr von den Gaben der Technologiegötter blenden (die offensichtlich in einem Tal in Kalifornien leben), als dass wir einen Schritt zurückträten und nachdächten."

Ein Problem sieht Gelernter in den zu kleinen Monitoren der Computer von heute ...

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