Auftragsdatenverarbeitung – wie sehen die Verträge aus?

Jeder will es, jeder tut es, aber nur die wenigsten wissen, wie man es richtig macht. Bei der Beauftragung von Dienstleistern im Bereich IT, Personalverwaltung oder Callcentern spielt Datenschutz – wenn überhaupt – eine eher untergeordnete Rolle. Doch das falsche Erstellen von Verträgen oder gar dessen Unterlassen kann ein Unternehmen teuer zu stehen kommen…

Vorliegen einer Auftragsdatenverarbeitung

Wann eine Auftragsdatenverarbeitung vorliegt, bestimmt sich nach tatsächlichen Anhaltspunkten und steht nicht etwa zur Disposition der Vertragsparteien. Sie liegt vor, wenn der Auftragnehmer unterstützend tätig wird, also lediglich sog. Hilfsleistungen erbringt und dabei im Hinblick auf den Umgang mit personenbezogenen Daten abhängig von den Weisungen des Auftraggebers ist.

Vertragsgestaltung

Hat man also nun festgestellt, dass tatsächlich ein Auftragsdatenverarbeitungsverhältnis vorliegt, so kann man den Inhalt dieses Vertrages nicht etwa selbst bestimmen. Ausnahmsweise hat sich der Gesetzgeber hier mal in die Privatautonomie der Vertragsparteien eingemischt und einen Vertragsinhalt in § 11 BDSG vorgegeben ...

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