Alaaf und Helau: "Fakten stören nur: Die uniforme Welt der Genderjuristen" - Vom Ursprung der gewollten „Gender“-Begriffsverwirrung

Fakten stören nur: Die uniforme Welt der Genderjuristen Ungleiches gleich behandeln: So will es das „Unisex�-Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Versicherungen dürfen künftig in ihren Tarifen nicht mehr zwischen Männern und Frauen differenzieren. Bisher boten Autoversicherungen günstigere Angebote für Frauen und private Rentenversicherer niedrigere Policen für Männer. Diese von den Luxemburger Richtern verworfene vermeintliche „Diskriminierung� war von Versicherungsmathematikern wohl kalkuliert. Man rechnete mit dem geringeren Unfallrisiko von Frauen und der geringeren Lebenserwartung von Männern (1). Anhängern der „Gender-Mainstreaming�-Philosophie missfallen schon die solchen Kalkulationen zugrunde liegenden Statistiken: Indem diese Statistiken die „statistische Signifikanz der Sex-Kategorie� durch „harte Fakten� belegten, führten sie „zu einer problematischen Rekonstruktion von Geschlecht�. Der statistisch vergleichende Zugang zu den Lebensverhältnissen zwischen Männern und Frauen sei „irreführend�, wenn „er nicht genderbezogen weitergeführt und qualifiziert� werde (2). Das Geschlecht wollen sie eben nicht mehr als eine biologische Kategorie („sex�), sondern als sozio-kulturelle „Konstruktion� („gender�) verstanden wissen � Fakten, auch statistische, stören in diesem Weltbild nur. Dies gilt insbesondere für Befunde aus der Medizin: So sterben Männer bekanntlich früher als Frauen (3). Auch dies ist zweifellos ein wichtiger Aspekt ungleicher Lebensverhältnisse der Geschlechter, allerdings zum Nachteil der Männer. Die anhaltende „Diskriminierung� von Frauen meint nun der Tunnelblick des „Gender Mainstreaming� vor allem auf dem Arbeitsmarkt erkennen zu können. Bekannte Stichworte sind hier Erwerbsbeteiligung, Löhne und berufliche Führungspositionen. Aus diesem arbeitsmarktfixierten Weltbild ließe sich im Umkehrschluss folgern: Mit der kürzeren Lebenszeit bezahlten die Männer eben für ihre extensive Erwerbstätigkeit ...Zum vollständigen Artikel

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