Arbeitsverweigerung aus religiösen Gründen: Kündigung gerechtfertigt?

Das Bundearbeitsgericht berichtet in einer Pressmeldung von einer Kündigung wegen Arbeitsverweigerung aus Glaubensgründen. Macht ein Arbeitnehmer geltend, bestimmte Aufgaben wegen religiöser Gründe nicht erfüllen zu können, muss er „dem Arbeitgeber mitteilen, worin genau die religiösen Gründe bestehen, und aufzeigen, an welchen Tätigkeiten er sich gehindert sieht“.

Ist diese Voraussetzung erfüllt – im vorliegenden Verfahren war offenbar noch nicht deutlich genug dargelegt, ob einem gläubigen Moslem das Einsortieren von Alkohol in einem Warenhaus verboten ist – muss das Grundrecht des Arbeitnehmers aus Art. 4 des Grundgesetzes – Glaubensfreiheit – mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit des Arbeitgebers aus Art. 12 GG abgewogen werden ...

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