Kampf dem Cyberwar! Bundesregierung errichtet Abwehrzentrum

Die Bundesregierung hat in der letzten Woche ein Konzept zur Abwehr von Angriffen aus dem Internet beschlossen. Im Mittelpunkt soll dabei die Einrichtung eines „Cyber“-Abwehrzentrums stehen, das am 1. April seine Arbeit aufnehmen wird. Es soll Angriffe im Netz erkennen und abwehren.

Allerdings: unumstritten ist das Abwehrzentrum nicht – Kritiker sehen den plötzlichen Aktionismus der Bundesregierung auf diesem Gebiet durchaus skeptisch.

Ziel: Besserer Schutz des „Cyber-Raums“

Das „Cyber-Abwehrzentrum“ soll, wie zeit-online berichtet, den „Cyber-Raum“ besser schützen. Mit „Cyber-Raum“ ist nicht nur das Internet, sondern auch alle “durch das Netz erreichbaren Informationsstrukturen” gemeint, so die neue Cyber-Sicherheitsstrategie. Die Federführung für das Abwehrzentrum übernimmt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Das Zentrum soll im Fall eines Angriffs aus dem Netz die Situation analysieren und den zuständigen Behörden Empfehlungen geben. Geschützt werden sollen dadurch Computernetze und kritische Versorgungssysteme.

Angriffe gefährden Freiheit und Sicherheit des Internets

Bei der Vorstellung der Strategie sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière laut zeit online:

„Das Internet ist inzwischen eine kritische Infrastruktur geworden. Wenn sie ausfällt, wird es kritisch für das Land. Es ist wie bei Strom und Wasser – wir sind darauf angewiesen, dass das Internet funktioniert.“

Nahezu täglich registrierten die Behörden

„Angriffe, bei denen wir vermuten, dass sie von ausländischen Staaten ausgehen.“

Zwei Gremien für den Schutz des Internets

Zuständig sein für diesen Schutz sollen zwei zentrale Gremien:

Das „Nationale Cyber-Abwehrzentrum“ soll zum einen Informationen zusammentragen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen und verhindern zu können ...Zum vollständigen Artikel


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