Tätä, tätä, tä-aua!

Rosenmontagszüge können gefährlich sein: Zwei Mal stationärer Krankenhausaufenthalt, zwei Operationen unter Narkose erhebliche Schäden am linken Auge, noch heute starke Schmerzen und Einbuße von 60% der Sehfähigkeit auf dem linken Auge. Die Frau, der das passierte, ist von zwei Schokoriegeln getroffen worden, die von einem Umzugswagen geworfen worden waren. Da versteht man auch in Kölle keinen Spaß mehr und klagt auf Schmerzensgeld sowohl aus Gefährdungshaftung als auch wegen Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht.
"Das Werfen der hier gegenständlichen Schokoladenriegel sei nicht sozial üblich gewesen, da es rücksichtslos mit zu großer Kraft und mehreren Riegeln in Richtung von Personen erfolgt sei."
Das machte das Amtsgericht in Köln nicht mit und wies mit Urteil vom 07.01.2011, Aktenzeichen 123 C 254/10, die Klage ab:
"Eine Verletzung wie von der Klägerin vorgetragen stellt sich angesichts des erlaubten Handelns [...] als bedauerliches Unglück dar ...
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