LG Hamburg: Geschäftsführer eines massiv kritisierten Unternehmens muss Fotoberichterstattung dulden

Der Geschäftsführer eines in der breiten Öffentlichkeit massiv kritisitierten Textilbekleidungs-Unternehmens muss es hinnehmen, dass er auf dem Weg zu einer Aufsichtsratssitzung von der Presse fotografiert wird (LG Hamburg, Urt. v. 14.05.2010 - Az.: 324 O 159/10).

Der Kläger war Geschäftsführer eines Textilunternehmens, das in der öffentlichen Kritik stand und dem sittenwidrige Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen vorgeworfen wurden. Ein Reporter versuchte im Rahmen seiner Recherche immer wieder, ein Foto und einen Interviewtermin zu bekommen, was ihm aber wiederholt versagt wurde. Als der Kläger auf dem Weg zu einer Aufsichtsratssitzung eines Sportclubs war, fotografierte und filmte ihn der Reporter und stellte einige Fragen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK