Kill-Switch – das ägyptische Modell als Wegweiser?

Die Welt war verblüfft, wie schnell und einfach das ägyptische Mubarak-Regime zur Vermeidung weiterer Kommunikation der Aufbegehrenden das Internet und das Mobilfunknetz ausschalten konnte.

Provider wie O2 hatten sich vertraglich verpflichtet, auf Befehl des Regimes die Netze zu kappen. Der Befehl erfolgte, die Provider gehorchten entsprechend ihren Vertragspflichten und ein ganzes Land war in seiner Kommunikation lahm gelegt.

Eine Szenario, dass man sich in Deutschland nicht vorstellen kann?

Während man aus dem Nachbarland Österreich und verstärkt aus den USA schon offizielle Rufe nach der Etablierung eines Kill-Switch wahrnehmen kann, gibt es auch in Deutschland eine landesgesetzliche Gesetzesinitiative, die in diesem Zusammenhang aufhorchen lässt. Nach dieser Gesetzesinitiative soll es künftig möglich sein, das Handynetz im Falle einer terroristischen Bedrohung abschalten zu lassen. Hierdurch soll verhindert werden, dass eine Bombe durch die Nutzung eines Mobiltelefons ferngezündet wird.

Der Rheinland-Pfälzische Ministerrat hat im August 2010 einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes eingebracht. Dieser sieht vor allem neue Ermächtigungen für Polizeibehörden vor ...

Zum vollständigen Artikel

  • Kill-Switch: Wie Ägypten aus dem Internet verschwand

    business.chip.de - 12 Leser - Was Experten zuvor für "nahezu unmöglich" gehalten haben, schaffte das Mubarak-Regime in einer überraschend kurzen Zeit. Analysten warnen bereits davor, sich zu sehr auf das Internet zu verlassen: "Ägypten kann jederzeit überall sein."

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK