Handeltreiben mit Betäubungsmitteln als Hobby

Es ist erstaunlich, was sich Gerichte hinsichtlich straferschwerender Zumessungserwägungen so alles einfallen lassen: Besonders einfallsreich war das Landgericht Schwerin: Es hat dem Angeklagte zur Last gelegt „dass ihm der Ausstieg aus den illegalen Geschäften jederzeit möglich war, denn er war weder in finanzieller Not noch selbst drogenabhängig. Ein daraus abzuleitendes Motiv ist nicht ersichtlich. Er wollte mit den Geschäften Gewinne erzielen bzw. eigene Aufwendungen ersparen". Das Landgericht Schwerin verurteilte den Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 10 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten. Die Revision des Angeklagten hatte zum Strafausspruch Erfolg ...

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