Unternehmen haben keine Privatsphäre

Ein Telefonkonzern kann sich nicht nackig machen. Weshalb es nur konsequent ist, dass der US Supreme Court dem Telefonriesen AT&T gestern das Recht absprach, sich gegenüber dem Freedom of Information Act auf “personal privacy” zu berufen.

Das hatte AT&T versucht mit dem Argument, schließlich sei das Unternehmen eine juristische Person, also müsse es doch auch “personal” privacy genießen dürfen.

Das einstimmige Votum aus der Feder von Chief Justice John Roberts dreht sich ausschließlich um die Frage, wie die Worte “person” und “personal” zusammenhängen. Roberts’ Argumente als juristisch zu bezeichnen, fällt mir schwer:

Adjectives typically reflect the meaning of corresponding nouns, but not always. Sometimes they acquire distinct meanings of their own. The noun “crab” refers variously to a crustacean and a type of apple, while the related adjective “crabbed” can refer to handwriting that is “difficult to read,” Webster’s Third New International Dictionary 527 (2002); “corny” can mean “using familiar and stereotyped formulas believed to appeal to the unsophisticated,” id., at 509, which has little to do with “corn,” id ...

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