Lehrbeauftragte an einer Musikhochschule

Eine Musikhochschule muss keine Hochschullehrerstelle für einen (bisherigen) Lehrbeauftragten schaffen. So hat jetzt das Verwaltungsgericht Freiburg die Klage eines Lehrbeauftragten gegen eine Hochschule für Musik auf Einrichtung einer für ihn passenden Hochschullehrerstelle abgewiesen.

Der Kläger war seit dem Sommersemester 2002 bei der beklagten Hochschule als Lehrbeauftragter tätig. Er hatte für jedes Semester einen entsprechenden Dienstvertrag mit dem Land Baden-Württemberg geschlossen, sich an der Hochschule aber über die vertraglich vorgesehene Stundenzahl hinaus engagiert. Nachdem die Hochschule sich dazu entschieden hatte, die von ihr eingesetzten Lehrauftragsmittel zu reduzieren und die Lehraufträge für den Kläger auslaufen zu lassen, hat dieser Klage erhoben. Er beruft sich darauf, dass er seit Jahren für die Hochschule Leistungen erbringe, die denen eines ordentlichen Professors entsprächen und nicht mehr mit denjenigen eines einfachen Lehrbeauftragten vergleichbar seien.

Das Verwaltungsgericht gab jedoch der Musikhochschule Recht: Der Kläger habe keinen Anspruch darauf, dass die beklagte Hochschule eine zusätzliche, für ihn passende Hochschullehrerstelle einrichte. Welche Stellen an einer Hochschule verfügbar seien, ergebe sich zunächst aus dem Staatshaushaltplan. Die Verteilung der verfügbaren Stellen durch die Hochschule erfolge dann entsprechend ihrer Aufgabe, der Pflege und Entwicklung der Künste durch Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung auf den Gebieten der Musik zu dienen ...

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