Wenn es im Urteil wild durcheinander geht, ist der BGH nicht glücklich

Das ist mal ein Urteil, in dem das Gericht den Überblick völlig verloren haben dürfte. In einer Entscheidung vom 07.12.2010 (3 StR 434/10), auf die u.a. bereits hier aufmerksam gemacht worden ist, hat der BGH nach Aufhebung und Zurückverweisung der Strafsache mehr als deutliche Worte an das Landgericht gerichtet.

Es sei sorgfältig auf eine geordnete und übersichtliche Darstellung der einzelnen Taten zu achten, welchem das angefochtene Urteil „nicht in jeder Hinsicht“ gerecht werde. Schon diese einleitenden Worten des sonst zu einer gewissen Zurückhaltung neigenden BGH dürften für wenig Begeisterung bei dem Landgericht sorgen, welches für das Urteil verantwortlich zeichnet.

Doch der BGH wird noch viel deutlicher und listet fein säuberlich die Fehler des von ihm bereits aus anderen Gründen aufgehobenen Urteiles auf ...

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