Laminat ist Verbesserung der Mietsache

Der Austausch von PVC-Böden durch Laminat stellt eine Verbesserung der Mietsache dar. so sieht es das Amtsgericht München. Der Vermieter wollte den Boden als Maßnahme nach § 554 BGB austauschen und verlange vom Mieter dies zu dulden. Dieser stellte sich quer und war der Auffassung, dass er die Maßnahme nicht zu dulden habe, da er

1. erst von 10 Jahren einen neuen Teppichboden verlegt habe, der noch nicht verschlissen sei und 2. der mitvermietete PVC-Boden ebenfalls noch gebrauchstauglich sei.

Das Amtsgericht verurteilte den Mieter zur Duldung. Ob eine Verbesserung der Mietsache vorliege sei nach objektiven Gesichtspunkten zu beurteilen. Es sei nicht entscheidende, ob der Mieter die Maßnahme als wohnwertverbessernd empfinde, sondern ob es sich nach allgemeiner Verkehrsanschauung um eine Wohnwertverbesserung handele ...

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