Hannover 96: Der Weg nach Europa geht weiter

© Rike / pixelio.de

„Wir konnten nicht, und die wollten nicht!“ So äusserte sich der Trainer von St.Pauli nach dem für ihn unglücklichen, für Hannover 96 aber durchaus verdienten 1:0. Ein bisschen konnte ich seine nachfolgenden Krokodilstränen über den ach so unansehnlichen Fussball, der gespielt worden sei, dann aber doch nicht nachvollziehen. Bei aller Sympathie für den Kietzclub: inzwischen sollte St. Pauli in der Bundesliga angekommen sein, und da kann man schon erwarten, dass ein Bundesligaclub einen Spieluntergrund zur Verfügung stellt, der den Namen „Rasen“ verdient. Vor Ort vorhanden war ein Acker, der allenfalls zum Schlammcatchen oder – nur sehr bedingt – zum Rugby geeignet war, nicht aber zum gepflegten Fussballspielen. Und unter einer ordentlichen Platzpflege ist sicherlich nicht zu verstehen, den verfaulten und deswegen tiefbraunen Untergrund vor dem Spiel noch mit grüner Farbe zu besprühen, um dem Zuschauer den Eindruck einer Grasnarbe vorzugaukeln.

Mehr geärgert als über diese Bemerkungen, die einen Hauch von „schlechter Verlierer“ hatten, habe ich mich allerdings einmal mehr über den Kommentator des Bayern-München-Abfeiersenders „Sky“, der – mal wieder – vom „kleinen HSV“ gesprochen hat; nicht nur, dass dies mit den tatsächlichen Kräfteverhältnissen in dieser Saison nicht die Bohne etwas zu tun hat – jedenfalls die Fans des Hamburger Sportvereins pflegen eine sehr respektvollen Umgang mit Hannover 96 – und haben dies in der letzten Seuchensaison anlässlich des Aufeinandertreffens in der AWD-Arena auch mehr als deutlich gemacht. Diesen Fans noch einmal dafür ein herzliches Dankeschön, und dem im übrigen wie immer mehr als schlecht vorbereiteten Sprücheklopfer aus dem Himmelssender ein Hinweis: Gott sei Dank kann man auf Stadionton umstellen, um sein dümmlich-unwissendes Gelaber nicht hören zu müssen – nur sicherer wird sein Arbeitsplatz durch seine Sprüche nicht gerade ...

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