Guttenberg: Noch im Rücktritt ein Würgreizauslöser

Reicht mir einen Kübel.

Dieser XXX tritt jetzt, nach endlosen Tagen der Qual, nachdem wirklich jeder, jeder noch so bornierte Depp kapiert hat, was es mit dem angeblich so total absurden Plagiatsvorwurf auf sich hat, endlich, endlich zurück.

Und wie begründet er das?

Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann.

Weil nämlich “die öffentliche und mediale Betrachtung” jetzt nur noch auf “die Person Guttenberg und seine Dissertation” gerichtet ist. Weil da eine “dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten” stattgefunden habe.

Mit anderen Worten: Weil bei dem ganzen Gezeter ein rechter Feldherr nicht vernünftig arbeiten kann.

Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten.

Mind you: Der Mann feiert da sein eigenes Verantwortungsbewusstsein. Und weiter: Um Schaden von Amt, Wissenschaft und sonst noch manchem abzuwenden, ziehe er jetzt

DIE Konsequenz, die ich auch von anderen verlangt habe und verlangt hätte.

Als ob er derjenige wäre, der sich in diesem Moment zum Schadensabwender und Konsequenzenverlanger berufen fühlen dürfte.

Er habe zu seinen “Schwächen und Fehlern” zu stehen (Gott, ich rauche auch manchmal, obwohl ich doch weiß, dass das nicht richtig ist), seinen

großen und kleinen im politischen Handeln bis hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen. Deswegen habe ich mich aufrichtig bei all jenen entschuldigt, die ich aufgrund meiner Fehler und Versäumnisse verletzt habe und wiederhole dies auch ausdrücklich heute ...

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