Buch geschrieben, Job weg

“Wer die Hölle fürchtet, kennt das Büro nicht”. Denken Sie sich sicher auch manchmal. Unter diesem Titel hatte Jürgen Bücker sein Erstlingswerk veröffentlicht, einen satirischen Roman, der bei Amazon derzeit 3,3 von 5 Sternen und weitgehend positive Reaktionen erfahren hat. Man wünscht ihm noch mehr Werbung, gesorgt hat dafür erst einmal sein Arbeitgeber: Das Buch kam auf den Markt, Herr Bücker wurde gefeuert.

Anscheinend erkannte der Arbeitgeber sein Unternehmen irgendwie wieder. Der Autor stellt das in Abrede: Das Buch sei Fiktion. Das Arbeitsgericht ist in erster Instanz dem Autor gefolgt, aber der Arbeitgeber hat Berufung angekündigt.

Skurill, nicht? Was kann man eigentlich in solchen Fällen unternehmen? Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Verteidigungsministers schreibt eine Satire über ein angebliches Plagiat und fliegt (schlechtes Beispiel, ok.).

Die Freiheit der Kunst wird vom GG (Art. 5 Abs. 3) ausdrücklich geschützt. In der Praxis der Kündigungsschutzprozesse spielt das eigentlich nie eine Rolle ...

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