BKA: Todes-Fatwa für Gaddafi

Wie sehen Islamisten die arabischen Revolutionen?

Die deutschen „Bundessicherheitsbehörden“ analysieren gerade mit Hochdruck die Lage in der arabischen Welt: Was bedeuten die Umstürze in Tunesien und Ägypten für Deutschland? Wie geht es in Libyen weiter? Und welche Konsequenzen ziehen Al Qaida und andere Terroristen aus den Machtwechseln? Sie sind offenbar genauso ratlos, wie die deutsche Politik – lautet das Fazit einer vertraulichen Analyse der Sicherheitsbehörden.

Auf sechs Seiten haben das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz ihre Erkenntnisse zusammengetragen. So haben die Internet-Ermittler des „Gemeinsamen Internetzentrums“ (GIZ) beispielsweise die Botschaft eines namhaften Al-Qaida-Predigers entdeckt, der schon früher über den Mediendienst von Al Qaida („as-Sahab“) verbreitet wurde. Scheich Atiyatullah beurteilt die Massenbewegungen in Tunesien und Ägypten als „nicht perfekt“. Sie habe aber zur Beseitigung eines Teils des Übels geführt. Nun komme es darauf an, dass Prediger und islamische Organisationen die Bewegung in die richtige – d.h. „islamische“ – Richtung lenkten ...

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