KG Berlin: Bank ist bei Phishing-Angriff Mitverschulden anzurechnen

Benutzt eine Bank noch nicht das sichere iTan-Verfahren, so ist dem Unternehmen bei Schäden, de im Rahmen von Phishing-Attacken entstehen, ein Mitverschulden von bis 70% anzurechnen (KG Berlin, Urt. v. 29.11.2010 - Az.: 26 U 159/09).

Die Klägerin, Kundin bei der beklagten Bank, wurde Opfer eines Phishing-Angriffs. Während des Online-Überweisungsvorgangs öffnete sich ein weiteres Fenster, welches äußerlich der Webseite der Beklagten entsprach. Die Klägerin wurde hierüber aufgefordert, vier weitere Tans einzugeben, da die erste Überweisung angeblich fehlgeschlagen sei ...

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