Diese Bestattungskosten mindern die Erbschaftsteuer

Die Kosten der Bestattung des Erblassers können bei der Erbschaftsteuer steuermindernd geltend gemacht werden. Sie führen für einen Erben oder auch bei einem Vermächtnisnehmer bei sorgfältiger Dokumentation dazu, dass in erheblichem Umfang steuerwirksame Aufwendungen geltend gemacht werden können. Häufig besteht über den Umfang der Abzugsmöglichkeiten Unkenntnis, obwohl sich gerade hier erhebliche steuerliche Entlastungen erzielen lassen.

Bei der Erbschaftsteuererklärung kann ein Erbe von seinem Erwerb als Nachlassverbindlichkeiten unter anderem „die Kosten der Bestattung des Erblassers, die Kosten für ein angemessenes Grabdenkmal, die Kosten für die übliche Grabpflege mit ihrem Kapitalwert für eine unbestimmte Dauer (…) entstehen” abziehen.

Nicht berücksichtigungsfähig sind grundsätzlich Eigenleistungen, also der eigene Zeitaufwand oder derjenige von Freunden und Bekannten z. B. bei der Auflösung des Haushalts des Erblassers, Schreiben an Behörden oder für die Erbauseinandersetzung.

Beerdigungskosten

Zu den abzugsfähigen Aufwendungen gehören jedoch die Beerdigungskosten , also insbesondere die Aufwendungen für den Bestatter und für das Grab, die übliche kirchliche und bürgerliche Feier, den Grabstein und die Erstanlage des Grabes.

Abzugsfähig sind in diesem Kontext die nachgewiesenen Aufwendungen für

Bestatter Trauermusik Blumenschmuck (auf dem Sarg, in der Kirche) Überführung und Aufbewahrung der Leiche Friedhofsgebühren (für Grabnutzungsrecht über die sog ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK