Selbstdatenschutz: Der Fluch besonders origineller Benutzernamen / Online-Tool zum Test des "Entropiewerts"

Selbst-Vermarktung im Internet: Die erste Frage beim Einstieg bei Twitter oder in ein soziales Netzwerk ist: Welchen Benutzernamen wähle ich? Wird der Klarname verlangt, gibt's keine Wahl. Kann ich ein Psyeudonym wählen, dann heißt die Prämisse doch: Je einzigartiger, je unverwechselbarer, desto besser!

"Think twice!" rät eine Studie des Institut National De Recherche En Informatique et En Automatique (kurz: INRIA). Die Untersuchung hat ergeben, dass viele Nutzer dazu neigen, den gewählten Benutzernamen nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach auf verschiedenen Plattformen zu verwenden. Je origineller und unverwechselbarer der Benutzername, desto besser läßt er sich von Datensammlern verfolgen - ein besonders einfacher Weg für "Marketer" und "Scammer", an Personenprofile zu gelangen - siehe hierzu auch den Bericht in Technology Review.

Beispiele: Aktive "Selbstdatenschützer" sollten darauf achten, dass ihr Benutzername einen geringen "Entropie"-Wert hat, also wenig Informationsgehalt aufweist und wenig unterscheidungskräftig ist. So weisen z.B. die Benutzernamen

“ladygaga” oder “12345678″

nur einen sehr geringen Entropiewert von 24 bzw. 17 bits auf ...

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