Änderung der Kostenverteilung mit einfacher Mehrheit

Mit der Reform des Wohnungseigentumsrechts im Jahre 2007 wurde gemäß § 16 Abs. 3 WEG die Möglichkeit geschaffen, über die Verteilung der Betriebskosten mit einfacher Stimmenmehrheit anders zu entscheiden, als in der Vergangenheit praktiziert. Insbesondere können die Kosten abweichend von dem Miteigentumsanteil umgelegt werden, wenn dies ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht.

Im Fall des Landgerichts Berlin vom 02.07.2010 ging es um die Frage, ob durch einen solchen Mehrheitsbeschluss auch ein früherer 2/3-Beschluss der Wohnungseigentümer außer Kraft gesetzt werden kann, der aufgrund einer Öffnungsklausel in der Teilungserklärung zustande gekommen war ...

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