Gut ist eben nicht sehr gut. Und das muss in der Werbung auch gesagt werden!

Derzeit häufen sich Meldungen zum Thema Werbung mit Testergebnissen. Hier geht es um die Frage, ob man mit einem Testurteil "Gut" werben darf, wenn es andere, bessere Testergebnisse gibt. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main musste eine Fernsehwerbung für Rasierer beurteilen, in der das Testurteil kurz flächendeckend eingeblendet wurde. Mehrere Konkurrenzerzeugnisse waren im selben Test mit "Sehr gut" und damit besser bewertet worden. Das Gericht hat mit Beschluss vom 13.01.2011, Aktenzeichen 6 W 177/10, entschieden, dass in einem solchen Fall grundsätzlich der Rang des Qualitätsurteils im Rahmen des Gesamttests deutlich gemacht werden müsse. Dies gelte auch dann, wenn das Testergebnis des beworbenen Rasierers in Bezug auf alle getesteten Erzeugnisse (gerade noch) überdurchschnittlich war. Angezeigt wurde neben dem Testergebnis auch die Ausgabe des Test-Hefts und die weitere Angabe "Im Test: 42 Nassrasierer" ...Zum vollständigen Artikel


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