Die Wahl des richtigen Schwerpunktbereichs

Neulich hat mich eine Schülerin gefragt, wie man sich für den richtigen Schwerpunktbereich entscheidet. Eine berechtigte Frage, denn von allen Seiten werden einem die unterschiedlichsten Ratschläge gegeben. Die einen sagen, man solle den Schwerpunktbereich danach wählen, wo es am leichtesten die meisten Punkte gibt. Schließlich zählt der Schwerpunktbereich viel und auf welchem Gebiet man ihn macht, würde später ohnehin niemanden mehr interessieren. Die anderen sagen, man solle den Schwerpunkt wählen, der einen thematisch für den späteren Berufsweg am weitesten bringt. Die Note sei nicht so wichtig, denn sie werden von den meisten Arbeitgebern wieder von der staatlichen Punktzahl abgezogen.

Aber was ist nun richtig? Woran soll man sich orientieren?

Fakt ist: Der Schwerpunktbereich geht zu 30 % in die Endexamensnote ein und ist damit für die meisten Studenten die erste Prüfungsleistung, die wirklich zählt. Ihn als unwichtig abzutun wäre damit (juristisch ausgedrückt) grob fahrlässig.

Fakt ist aber auch: Die Benotung und die Anforderungen gehen in den einzelnen Schwerpunktbereichen weit auseinander. Das wissen die Arbeitgeber und deshalb ist es nicht nur ein Gerücht, dass der Schwerpunktbereich in vielen Fällen bei der Note wieder herausgerechnet wird.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur folgendes sagen: Wählt den Schwerpunktbereich, der euch thematisch am meisten interessiert und bei dem ihr euch vorstellen könnt, auch später auf diesem Gebiet tätig zu sein. Das mag nicht immer der Schwerpunktbereich sein, der in dem Ruf steht, am leichtesten zu sein. Aber seht das auch als Chance ...

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