Strafrecht: BGH zum strafbefreienden Rücktritt vom Versuch

§ 24 StGB - Rücktritt

(1) Wegen Versuchs wird nicht bestraft, wer freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder deren Vollendung verhindert. Wird die Tat ohne Zutun des Zurücktretenden nicht vollendet, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, die Vollendung zu verhindern.

Wer also eine Straftat beginnt und vor deren Vollendung sein Handeln beendet, kann ggf. wegen des Versuches nicht bestraft werden. Ob bloßes Beenden der Tatausführung ausreicht oder ob eine Bemühung um Vollendungsverhinderung notwendig ist, hängt davon ab, der der Versuch bereits als beendet anzusehen ist, oder nicht. Zur Frage, ab wann ein Versuch beendet ist, hat sich der Bundesgerichtshof in einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 26.01.2011, Az.: 2 StR 458/10) geäußert:

Das bloße Aufgeben weiterer auf den Taterfolg gerichteter Handlungen erfüllt die Voraussetzungen eines Rücktritts vom Versuch gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 StGB 1 ...

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