Samsung Galaxy Pad für 237,94 EUR

Auf verschiedenen Schnäppchenseiten im Netz, so z.B. bei mydealz.de, wurde gestern nachmittag berichtet, dass im Onlineshop von T-Mobile das Samsung Galaxy Pad für unbeschreiblich günstige 237,94 EUR bestellt werden konnte. Da der Autor dieser Zeilen ohnehin auf der Suche nach einem brauchbaren Tablet PC war, hat er ebenfalls direkt zugegriffen. Schließlich kostet das Gerät, auch wenn der Nachfolger bereits in den Startlöchern steht, woanders gut und gerne 200 EUR mehr. Und mit diesem Gerät kann man, zumindest bei diesem Preis, nichts falsch machen.

Wenn es sich also nicht um ein wohlkalkuliertes Angebote handelte, wogegen spricht, dass das Gerät mit Vertrag teurer über den Ladentisch gehen sollte, als ohne, wurde bei T-Mobile also ein falscher Preis im Onlineshop eingepflegt. Das kann passieren. Und nachdem die besagten Schnäppchenseiten ihre Leser über den „Preisfehler“ informiert hatten, hat die Telekom zwischen 4.- und 5.000 Bestellungen für das Gerät erhalten. Auch das kann passieren.

Aber wie ist nun die Rechtslage? Muss die Telekom die bestellten Tabs zu dem angebotenen Preis tatsächlich liefern? Nein.

Denn schon im ersten Semester Rechtswissenschaften lernt der wissbegierige Student: Ein Vertrag setzt zwei auf den Vertragsschluss gerichtete übereinstimmende Willenserklärungen voraus. Und daran wird es in der Mehrzahl der Bestellungen fehlen ...

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