Leda mit dem Schwan? Quietscheentchen und das OLG Koblenz.

Quietscheentchen, Du bist mein, Du gehörst nur mir allein... Ernie von der Sesamstraße dürfte der wohl bekannteste Badeenten-Fan sein. Und da er sie in aller Regel mit in die Badewanne nahm, könnte man auch denken, seine Ente sei zur Steigerung der Reinlichkeit gedacht und mithin ein Hygieneartikel. Leda könnte da ganz anders denken: Ausgestattet mit einem vibrierenden Motor könnte die Ente nämlich auch in die Kategorie Erotikspielzeug fallen. Und in Vereinsfarben der Fußball-Bundesliga-Vereine angemalt diente sie manchem Fan als entsprechender Fanartikel. Warum dies wettbewerbsrechtlich relevant ist, erklärt eine Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Koblenz:
"Fanartikel, Erotikspielzeug oder Hygieneartikel Wo liegt die Zukunft der Badeente? Spezielle Badeenten, die als Fanartikel oder Erotikspielzeug verkauft werden, müssen vom Verbraucher nicht zwangsläufig als Hygieneartikel angesehen werden. Dies entschied der 9. Zivilsenat des Oberlandesgericht Koblenz kürzlich in einem wettbewerbsrechtlichen Beschwerdeverfahren (Beschluss vom 9. Februar 2011, Az.: 9 W 680/10). Der Antragsteller verkauft über einen Online-Shop ausschließlich Badeenten der verschiedensten Art ...
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