Strafrecht: Keine unendliche Verlesung von Anklageschriften

Der Angeklagte war wegen insgesamt gut 1.400 Taten, bei welchen er unter anderem Kleinunternehmer und Handwerker durch Täuschung zum Abschluss von wertlosen Verträgen über Werbeanzeigen brachte, angeklagt. Die Anklageschrift enthielt u.a. Listen, die eng beschrieben mehr als 100 Seiten umfassten, in denen die einzelnen Taten in Form von Zahlen (wahrscheinlich Datum der Tat und Schadenshöhe) enthalten waren. Diese Listen waren bei der Verlesung der Anklageschrift nicht verlesen worden, was die Verteidigung mit der Revision beanstandete ...

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