Schadensersatz nach fristloser Eigenkündigung

Wegen einer rechtswidrig erklärten fristlosen Kündigung verurteilte das Arbeitsgericht Siegen in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil einen Assistenzzahnarzt zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von über 40.000 EUR.

Folgendes hatte sich im Vorfeld zugetragen. Der Beklagte war von Januar 2007 bis Dezember 2008 bei den Klägern als Zahnarzt angestellt. Ein Recht zur ordentlichen Kündigung sah der Arbeitsvertrag nicht vor. Im Frühjahr 2008 erklärte der Beklagte gegenüber den Klägern, vorzeitig aus dem Anstellungsverhältnis ausscheiden zu wollen, da ihm ein deutlich lukrativeres Angebot aus den Niederlanden vorlag. Die Kläger teilten ihm jedoch mit, dass ein vorzeitiges Ausscheiden wegen hohen Arbeitsaufkommens erst möglich sei, wenn adäquater Ersatz zur Verfügung stehe ...

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