Illegale Werbung in den USA?: Would you like to donate 1 Dollar to the National Breast Cancer Foundation today?

Als Anwalt kommt man von seinem Rechtsgebiet nicht los. Ich ertappe mich jedenfalls regelmäßig dabei, jede Werbung, jede Ansage und jedes Sprüchlein, auch privat im Geiste unter das Gesetz zu subsumieren.

Sogar beim Einkauf in einer shopping mall in den USA:

Die engagierte Verkäuferin fragte uns an der Kasse nach dem obligatorischen “Did you find everything alright?”,

- eine im Übrigen sehr geschickte Frage, auf die man immer mit “Yes!” antworten sollte, da erstens bei einem “No!” natürlich eine genauere Erläuterung nötig würde, was man wo jetzt nicht auf Anhieb gefunden hat und weshalb man den Suchvorgang daher nicht mehr “alright!” findet. Zweitens kann es passieren, dass das Gegenüber bei Verneinung der Frage mangels weiterer Anweisungen im Mitarbeiterhandbuch nicht mehr weiter weiß und sich eine ganz und gar nicht “alrighte”, sonder eher “awkwarde” Stille einstellt, die es nun gilt, abermals mit weiterer Kommunikation aufzulösen -

“Would you like to donate 1 Dollar to the National Breast Cancer Foundation today?”

Und das so, dass jeder in der Schlange an der Kasse die Frage vernehmen konnte und man hätte flüstern müssen, damit nicht auch jeder die Antwort hört.

Für den Verbraucher eine blöde Situation. Für den Anwalt im gewerblichen Rechtsschutz, jedenfalls für mich, eine interessante Fallgestaltung ...

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