Ach übrigens: Dieser Artikel sollte eigentlich schon vor ein paar Tagen erscheinen

Aufschieben von Aufgaben kommt in der Anwaltskanzlei nicht vor? Doch! Unzählige Fristverlängerungsanträge wären ohne das Aufschieben wichtiger Aufgaben nie gestellt worden (auch wenn sie immer meistens mit der derzeitigen Arbeitsüberlastung begründet werden). Wer kennt das nicht? Da liegt die Akte mit dem Schriftsatz, der eigentlich heute raus müsste und man schiebt ihn so lange vor sich her und erledigt andere Dinge, bis man (zum wiederholten mal) noch schnell einen Fristverlängerungsantrag an das Gericht faxt und sich vornimmt, morgen (oder übermorgen oder am Wochenende) nun wirklich den Schriftsatz endlich abzudiktieren.

Was tun? Etwas tun! Wenn es so einfach wäre, bestünde das Problem nicht. Sicherlich gibt es die Situation, dass wirklich so viele dringende Aufgaben vorliegen, dass keine Zeit bleibt, einen (schwierigen) Schriftsatz mit der notwendigen Konzentration zu bearbeiten. Aber seien wir zumindest uns selbst gegenüber einmal ehrlich: So oft, wie wir Fristen verlängern ließen, gab es keine Periode so verdichteter Arbeitsbelastung. Es muss daher andere Gründe geben, warum wir an bestimmte Aufgaben nicht oder erst in letzter Minute herangehen. Und diese Gründe sollten wir in uns hinterfragen ...

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