Rückblick: Tag der öffentlichen Auftraggeber in Berlin

Es große herrschaftliche Tagungssaal im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) war nicht ganz so gefüllt wie im vergangenen Jahr. Aber es war ja auch der bereits neunte Tag der öffentlichen Auftraggeber, den der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) zusammen mit dem BMWi am vergangenen Dienstag in Berlin veranstaltete. Höhepunkt wie immer die Verleihung des Preises “Innovation schafft Vorsprung” für innovative Leistungen öffentlicher Auftraggeber. Der Schwalm-Eder-Kreis erhielt den Preise für eine ebenso einfache wie richtige Lösung: Während nach dem üblichen Prozedere Kanal- und Straßenbauarbeiten von zwei verschiedenen Baulastträgern vergeben werden, übernimmt hier die für den Kanalbau zuständige Kommune auch die Straßenbaulast, was neben Doppelbaustellen über 40 % Kosten spart. Inoffizieller Programmhöhepunkt: Hans-Peter Müller vom Dienstsitz Bonn des BMWi (Referat I B 6, Preisrecht, Vergaberecht) verriet ein wenig über die anstehenden Reformen des Vergaberechts.

Zum “Tag der öffentlichen Auftraggeber” treffen sich jährlich Fach- und Führungskräfte aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie aus öffentlich-rechtlichen Unternehmen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Anders als im vergangenen Jahr fand sich diesmal keine Protestgruppe für ein Mehr an nachhaltiger Beschaffung vor den Toren des Ministeriums in der Scharnhorststraße nahe des Hauptbahnhofs ein. Moderatorin Martina Jungclaus, BME, führte gewohnt souverän wie kurzweilig durch das Programm.

Preisträger

Staatssekretär Jochen Homann (Foto links, Copyright BMWi, Pressefoto Jochen Homann) und BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt zeichneten den Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises und die Klinik Logistik Eppendorf GmbH mit dem Preis “Innovation schafft Vorsprung” aus ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK