1. Zivilrecht Examensklausur NRW Februar 2011 – Sachverhalt

Im Folgenden ein Gedächtnisprotokoll von der 1. Zivilrecht Examensklausur Februar 2011 aus in NRW, das einer unserer Leser netterweise zur Verfügung gestellt hat:

L, Getränkehändler, ist Vorsitzender des örtlichen, erfolgreich in der Oberliga befindlichen, Fußballvereins. M ist ebenfalls großer Fan. Im Jahr 2005 bittet ihn sein Freund M, der einen großen Landmaschinenhandel im Ort hat, um Rat und erzählt, dass er vor 25 Jahren aus einer flüchtigen Beziehung eine Tochter U habe. Er habe das noch nie jemandem erzählt, da er seit Jahren keinen Kontakt zu U habe und diese auch in die Niederlande verzogen sei. L solle das auch für sich behalten. Mittlerweile sei er ja schon lange mit F verheiratet und habe mit ihr die Kinder T und S. Nun mache er sich Sorgen wegen seiner rechtlichen Nachfolge. L rät ihm daraufhin nichts weiter zu tun und die Sache auf sich beruhen zu lassen. Schließlich sei M noch jung und vielleicht erledige sich die Sache ja von selbst. Daraufhin macht M keine letztwillige Verfügung. Er und F leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Bei einem Test eines neuen Mähdreschers verstirbt M 2008 plötzlich an einem Unfall. Zum Nachlass gehören mehrere Grundstücke in Ortsrandlage. L beschließt die Existenz der U für sich zu behalten. F, S und T sind für diese als Erbengemeinschaft im Grundbuch eingetragen. F, S und T führen Ms Betrieb „Firma k“ unter der Firma „Firma k nachf.“ fort. Bei seinem Tod bestehen noch 200.000 EUR unternehmerische Verbindlichkeiten ...
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