Von wem reden die?

In Hamburg finden am Sonntag mal wieder Wahlen zur Bürgerschaft statt, so heißt hier das Parlament. Anders als in anderen Bundesländern wird in Hamburg durchschnittlich alle zwei Jahre gewählt, manchmal sogar noch öfter. Das liegt daran, dass der verwöhnte Hamburger seine Stimme manchmal etwas voreilig an Kleinstparteien vergibt, die dann während der Legislaturperiode auseinanderbröseln. Oder weil er sich einfach nicht entscheiden kann. Und dann muss neu gewählt werden. Wie jedes Mal haben die Parteien auch dieses Mal von unserem Geld überall Wahlplakate hingestellt. Auf allen Plakaten mit Ausnahme derer der Linkspartei sind Gesichter zu sehen, dazu mehr oder weniger griffige Slogans. Wahlkampf mit politischen Inhalten findet so gut wie nicht statt, das ist heutzutage wohl so. Am auffälligsten sind dieses Mal die Slogans der so genannten CDU. Dem Vernehmen nach hat die sich dieses Mal - möglicherweise aus Finanznot - für etwas entschieden, das man als "Inhouse-Kampagne" bezeichnet hat. Soll heißen: Die Partei hat sich ihre Slogans dieses Mal selbst ausgedacht. Das merkt man. "Wenn Sie für City-Maut und Schulchaos sind, müssen Sie rot-grün wählen", steht da zum Beispiel. Nun, die City-Maut hätte ich liebend gerne, dann könnte man im Innenstadtbereich endlich wieder atmen ...Zum vollständigen Artikel

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