Neue Geschäftsidee der Aufsichtsbehörden: Reich werden mit Datenschutz

Das Geschäft mit dem Datenschutz boomt. Da ist es kein Wunder, wenn immer wieder neue Geschäftsideen entdeckt werden, mit denen es sich schnell und einfach Geld verdienen lässt. Dass dabei nicht immer sämtliche Spielregeln eingehalten werden und dabei auch Kriminelle auf den Plan gerufen werden, war eigentlich nur eine Frage der Zeit…

Falsche Datenschützer

Bereits vor zwei Jahren wurde eine dieser „neuen Geschäftsideen“ entwickelt – falsche Datenschützer, die auf Kundenfang gingen. Im Angebot der „Datenschützer“: Abgleich von Kontodaten gegen ein gewisses Entgelt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnte vor Datenmissbrauch und rief zum zurückhaltenden Umgang mit sensiblen Daten auf.

Und auch letztes Jahr warnte der Landesbeauftragte für Datenschutz Baden-Württemberg vor angeblichen Datenschützern, die unter Namen wie „Datenschutzzentrale”, „Verbraucher-Verein” oder „Datensperrzentrale” Verbraucher anriefen und ihnen Dienste anboten, wie z.B.

„sie gegen eine „Gebühr” von 107 Euro aus diversen Gewinnspielen „auszutragen” oder das Angebot, sich gegen einen monatlichen Beitrag um den Schutz der Daten der Betroffenen zu „kümmern” oder für den Eintrag in Werbesperrlisten zu sorgen.“

Laut Landesdatenschutzbeauftragtem gab es Anhaltspunkte dafür, dass die Anrufer mit illegal angekauften Kontodaten arbeiteten.

Neulich in Hamburg

Und nun hat es auch die Hansestadt erwischt. Hier wurden unter dem Decknamen „Datenschutz Hamburg“ Anrufe mit folgendem Inhalt getätigt:

„Bankdaten seien international im Umlauf und der Datenschutz Hamburg hätte letztlich verhindert, dass von Österreich aus eine unrechtmäßige Abbuchung von etwa 400 € vom Konto der Angerufenen stattfindet ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK