Diskriminierung trotz Einhaltung des Gesetzes.

Da hat nach dem Gesetz alles seine Richtigkeit und doch kann die bloße Gesetzesanwendung bzw. Bezugnahme eine unzulässige Diskriminierung darstellen. Klingt blöd, geht aber (bei Juristen ist fast alles möglich). Das bewies das Bundesarbeitsgericht mit der Entscheidung vom 15. Februar 2011 - 9 AZR 584/09. Eine Arbeitnehmerin erhielt nach Ausscheiden aus der aktiven Tätigkeit in einem Unternehmen Übergangsgeld auf Basis eines Tarifvertrages. Dieser Tarifvertrag sah vor, dass das Übergangsgeld nur bis zum möglichen Entritt in die gesetzliche Rente bezahlt wird. Da die Arbeitnehmerin bereits mit 60 Jahren in Rente gehen konnte, wurde Ihr das Übergangsgeld nur 1 Jahr lang ausgezahlt, während gleichaltrige Männer das Übergangsgeld bis zum 63. Lebensjahr erhielten ...Zum vollständigen Artikel


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