Wasserleitungen besser regelmäßig inspizieren

Die 13. Zivilkammer des Landgerichts Duisburg hat mit Urteil vom 18. Mai 2010 entschieden (Az.: 13 S 58/10), dass ein Vermieter nicht dazu verpflichtet ist, Wasserleitungen regelmäßig auf mögliche Schäden hin untersuchen zu lassen. Ein Mieter hat daher keinen Anspruch auf Zahlung von Schadenersatz, wenn es unerwartet zu einem Rohrbruch kommt. In der klägerischen Wohnung war es kurz nach dem Abschluss des Mietvertrages zu einem erheblichen Leitungswasserschaden gekommen. Während der Zeit der Instandsetzung war die Wohnung unbewohnbar. Der Kläger zog daher vorübergehend zu Freunden. Denen musste er zwar keine Miete bezahlen. Dem Kläger entstanden jedoch Mehraufwendungen in Höhe erhöhter Fahrtkosten zu seiner Arbeitsstätte. Diesen Mehraufwand verlangte er von seinem Vermieter erstattet. Dieser war sich keiner Schuld bewusst und lehnte es daher ab, den Forderungen nachzukommen ...Zum vollständigen Artikel


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