Rabattfalle Groupon - Risiken für Leistungsanbieter und Kunden

Groupon ist in zwei Jahren zu einem Unternehmen mit Milliardenwert geworden. Schnäppchenjäger können Gutscheine für Produkte oder Dienstleistungen kaufweise erwerben, z.B. für Haarschnitte oder Hotelübernachtungen, die die Leistungsanbieter zu einem Preisrabatt verpflichten, der 50% und mehr betragen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass jeweils eine Mindestteilnehmerzahl erreicht wird. Außerdem ist zu beachten, dass für Gutscheine eine Gültigkeitsdauer gelten kann, in der der Gutschein eingelöst werden muss. Risiken der Leistungsanbieter Leistungsanbieter müssen beim Vertragsabschluss unbedingt darauf achten, wieviele Gutscheine maximal pro Tag/Woche/Monat/ Quartal sie vertraglich akzeptieren müssen. Wenn etwa mehr als 50% der Kunden Gutscheine vorlegen, kann bereits an einem Tag und erst recht in längeren Zeiträumen schnell ein (zudem wachsender) Verlust auftreten. Die Vertragsberatung ist hier ganz entscheidend. Ihre Ergebnisse einschließlich der Ratschläge und Warnhinweise sollten schon aus Beweisgründen dokumentiert werden. Lässt der Leistungsanbieter (z.B. ein Restaurantinhaber) etwa gegenüber Groupon bestimmte Erwartungen für Zunahmen von Kundenzahlen und Gewinnen erkennen und kann er Beweis führen, dass der Groupon-Mitarbeiter nicht widersprochen hat, ist der Leistungsanbieter berechtigt, Anpassung des Vertrags zu verlangen oder von diesem zurückzutreten, wenn die Abweichung von diesen Erwartungen für ihn unzumutbar ist (etwa die Mehrzahl seiner Kunden nur noch Groupon-Kunden zum nicht kostendeckenden Preis sind). Risiken der KundenGroupon sendet die erworbenen Gutscheine den Kunden nach Zahlungseingang zu ...

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