Das kanns du doch von der Steuer absetzen…

Ich liebe diesen Satz! Bevorzugt wird er einem von einem Mitglied des öffentlichen Dienstes entgegengehalten, der nie in seinem Leben auf die Idee käme, die Sicherheit des Beamtentums gegen die Unsicherheit der freien Wirtschaft oder der Selbständigkeit einzutauschen, und sich selbst gleichwohl als Benachteiligter dieses Staates bedauert. Und dieser Satz wird immer in dem Sinne benutzt, dass der Staat mir ja die Sachen, die ich von der Steuer absetzen kann, bezahlt.

Nein! Der Staat bezahlt mir nichts! (Warum sollte er auch?) Denn wenn ich dann zurückfrage, was das “von der Steuer absetzen” eigentlich bedeutet, kommt meist nur ein langgezogenes “Eeeeeeeeeeeeeeeh” oder “Äääääääääääääh”.

Etwas von der Steuer absetzen ist nämlich der falsche Ausdruck. Ich kann allenfalls meine Kosten von dem zu versteuernden Einkommen absetzen ...

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