OLG München: Zur Frage der angemessenen nachträglichen Beteiligung des Urhebers an der Werksauswertung / Der sog. “Fairnessparagraph” § 32a UrhG

OLG München, Urteil vom 10.02.2011, Az. 29 U 2749/10 § 32a UrhG

Das OLG München hat entschieden, dass der Urheberin des bekannten „Tatort”-Vorspanns (Fadenkreuz, Beine eines laufenden Mannes) keine nachträgliche Mehrvergütung zusteht. Aus der Pressemitteiung 2/11 des Oberlandesgerichts vom 10.02.2011: “Der „Tatort”-Vorspann habe innerhalb des Gesamtwerks der „Tatort”-Krimis lediglich kennzeichnende Funktion und weise den Fernsehzuschauer in markanter Weise auf die nachfolgende Sendung hin. Dass der „Tatort”-Vorspann über einen hohen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung verfüge, sei in erster Linie auf die regelmäßige Ausstrahlung des unverändert gebliebenen Vorspanns über einen Zeitraum von 40 Jahren zurückzuführen ...

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