AOL Lifestream – Ungeahnte Informationen über Apple iChat User

AOL hat vor knapp einem Jahr einen neuartigen Dienst gestartet: Statusmeldungen des hauseigenen Messengerdienstes AIM werden in einem Stream, ähnlich der Facebook-Pinnwand oder einer Twitter-Timeline aufgelistet. Jeder der eine AIM-Kennung besitzt, erhält automatisch einen AOL Lifestream. Was als Hinweis für Chatpartner gedacht ist findet sich für alle Welt im Internet wieder.

Wer sich einen AIM-Account zu legt, wird in typisch amerikanischer Weise über Nutzungsrechte und Datenschutz aufgeklärt. Lange und wirre Bedingungen an denen am Ende eines klar ist: AOL kann mit den persönlichen Daten vielleicht nicht alles machen, aber zumindest alles was AOL derzeit für erforderlich hält. Insbesondere die Daten innerhalb des AOL networks den unterschiedlichen Diensten zur Vergfügung zustellen. Interessanterweise wird AOL Lifestream nicht als Teil des AOL networks beschrieben.

Was hat das ganze nun mit Apple und iChat zu tun? iChat ist nichts anderes als ein von Apple entwickelter AIM Client. Man kann sich mit seiner AIM Kennung (oder seit der Übernahme auch ICQ-Nummer) bei iChat anmelden. Allerdings nicht nur, denn Apple bietet die Möglichkeit den Messenger-Dienst mit eigenen Kennungen zu nutzen. Dies geht über noch laufende oder ehemalige Accounts des Bezahldienstes mobile.me aber man kann in iChat auch direkt eine kostenlose Apple-ID für die Verwendung von iChat anlegen.

Wer eine solche Apple-ID anlegt, muss den iChat-Servicebedingungen zu stimmen. Der Logik und Funktion von iChat folgend müsste darin ein Hinweis auf die Zusammenarbeit mit AOL aufmerksam gemacht werden und klargestellt werden, wie AOL die Daten verwendet ...

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