Zürcher Bezirksgericht: Schneckenpost statt E-Mail

Die neue Strafprozessordnung will Gerichte kundenfreundlicher machen und verpflichtet sie deshalb zur elektronischen Kommunikation. Beim Zürcher Bezirksgericht wird man aber auf die Schneckenpost verwiesen.

Da wollte Justizblog vom Zürcher Bezirksgericht Anfang Februar 2011 wissen, wie Journalisten über abgekürzte Verfahren nach neuer Strafprozessordnung (Art. 358ff StPO) infomiert werden. Also über jene Deals zwischen Staatsanwalt und Beschuldigten, die bis zu einer Strafe von 5 Jahren möglich sind.

Justizblog wollte wissen, ob Journalisten zu den Gerichtsverhandlungen, welche solche Deals absegnen, eingeladen, ob sie die vereinbarten Deals wie eine Anklageschrift vorgängig einsehen und so diesen heiklen neuen Bereich der Strafjustiz kontrollieren können.

Die telefonische Begegnung der andern Art im Wortprotokoll:

Gerichtsschreiberin X. Y ...

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