SG Detmold: Kosten einer Magenoperation

Chirurgische Maßnahmen bei einem BMI von 44 müssen nach Auffassung des SG Detmold (SG Detmold: Urteil vom 26.02.2009 – S 5 KR 158/06 -seit Januar 2011 rechtskräftig) nur dann von der Krankenkasse finanziert werden, wenn feststehe, dass alle anderen Mittel zur Gewichtsreduktion versagt haben. Der Versicherte sei im Vorfeld verpflichtet, verschiedene Diäten auszuprobieren, Bewegungs- und Ernährungstherapie in Anspruch zu nehmen, ggf. eine Psychotherapie zu durchlaufen oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen zu absolvieren.

Eine operative Magenverkleinerung oder ähnliche chirurgische Maßnahmen seien auch bei der 40 -jährigen Klägerin nicht medizinisch notwendig. Es sei nicht erkennbar, dass die Versicherte das Basisprogramm nach den Leitlinien zur Therapie der Adipositas mit einem gewissen Maß an Selbstdisziplin verfolgt habe ...

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