Diskussion im Internet: Rechtsfrei ist das Netz nicht!

© Thorsten Freyer / pixelio.de

Vor kurzem hatte ich mich ja schon mit diesem Thema beschäftigt: Die oft sehr stark eskalierende Streitkultur im Internet (Klick).

Ein konkreter Fall hierzu: da eskaliert eine Diskussion im Internet, aus einem sachlichen Streit werden persönliche Anfeindungen, und als die Moderatoren des betroffenen Forums diesen Streit unterbinden, weichen einige Teilnehmer in einen anderen Bereich des Netzes aus. Dort – öffentlich zugänglich und unter Nennung des Klarnamens eines Users – machen sie mit persönlichen Anfeindunden gegen andere User unter Nennung der Namen und der persönlichen Daten im Netz machen sie weiter – und es fallen drastische Worte bis hin zu deutlichen Beleidigungen.

Im wahren Leben ist die Sache klar: der Sachverhalt führt zu Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen, strafrechtliche Konsequenzen liegen ebenfalls offen auf der Hand.

Und auch für Rechtsgutverletzungen im Netz gibt es natürlich die Möglichkeit, die Verantwortlichen der Seite zivilrechtlich und ggfs. auch strafrechtlich in Anspruch zu nehmen, und auch der Durchgriff auf die dort Handelnden ist möglich, denn niemand ist dort für jeden anonym. Auch ein schnelles Löschen der Daten macht es idR nicht so leicht ungeschehen, denn die Beweise sind gerade im Internet schnell gesichert ...

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