Von Powerpoint zu Graphic Recording?

»Das Ende der Powerpoint-Parade«, unter dieser Überschrift brachte die FAZ am 17. 12. 2010 S. 17 einen Artikel von Julia Löhr. Darin wurde als Alternative zu Powerpoint das Graphic Recording vorgestellt. Es handelt sich schlicht, aber teuer darum, dass keine vorgefertigten Visualisierungen verwendet werden, sondern während einer Veranstaltung ein Illustrator live die wichtigen Stichworte, Themen, Argumente und vielleicht auch Stimmungen auf einer großen Tafel bildlich festhält. Auf Deutsch heißt das Simultanvisualisierung (auch nicht ganz deutsch). Wie das aussieht, erfährt man aus drei Bildbeispielen der Online-Version des Artikels. Eines davon will ich hier zitieren. Es stammt von Julia Stuart.1 Man muss sich dazu vorstellen, dass das Original wohl drei Meter breit ist. In der verkleinerten Wiedergabe bietet das Bild einen ästhetisch erfreulichen Gesamteindruck. Um es inhaltlich zu entschlüsseln, müsste man es wie einen Text oder eine Tabelle lesen. Damit geht aber Witz der Visualisierung – Übersichtlichkeit, Erfassung der Sache auf einen Blick – verloren. Auch der Gedächtnisfunktion wird diese Art der Visualisierung kaum gerecht. Mich erinnert das Ergebnis an die Unübersichtlichkeit vollgestopfter Mind-Maps ...

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