Outsourcing-Verträge – flexibel bleiben und Risiken erkennen

Outsourcing steht bei deutschen Unternehmen nach wie vor hoch im Kurs. Getrieben werden solche Projekte vor allem von Faktoren wie Flexibilität und Serviceoptimierung. Damit das funktioniert, sollte bereits bei der Vertragsgestaltung auf die Risiken geachtet werden.

Laut der Studie "Erfolgsmodell Outsourcing" der Unternehmensberatung Steria Mummert haben 95 Prozent der befragten Entscheider künftig die Absicht, Outsourcing-Vorhaben umzusetzen. Aber die Vorzeichen für Outsourcing-Projekte ändern sich. Obwohl Kostensenkung in vielen Unternehmen immer noch der Treiber für die Durchführung von Outsourcing-Projekten ist, gelangen nach und nach Faktoren wie Flexibilität, Konzentration auf das Kerngeschäft und Ausdehnung von Serviceoptimierung auf die Agenda. Damit diese Aspekte beim Outsourcing ebenfalls realisiert werden können, sollte bereits bei der Vertragsgestaltung auf die Risiken geachtet werden.

Mit dem Outsourcing-Vertrag binden sich Auftraggeber und Anbieter langfristig aneinander. Daher stehen hier geschäftliche Fairness und Interessenabwägung beider Parteien an erster Stelle. Diese Prinzipien sind die Grundlage für eine vertrauensvolle und beständige Zusammenarbeit. Geht es einer Partei allerdings einzig darum, sich auf Kosten des Vertragspartners mit den eigenen Forderungen durchzusetzen, ist das Risiko groß, eine Schieflage des Projekts und damit ein vorzeitiges Ende des Vertrags zu riskieren. Werden die unternehmerischen Interessen des Auftraggebers nicht ausreichend geschützt, wird er sich über kurz oder lang nach einem anderen Partner umsehen. Wenn aber die vereinbarte Vergütung weit hinter den zu erbringenden Leistungen zurückbleibt, verliert der Anbieter das Interesse an dem Vertrag und wird sich auf andere Kunden konzentrieren. Der bei den Vertragsverhandlungen erzielte Erfolg entpuppt sich dann recht schnell als Pyrrhus-Sieg ...

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