Dauernde Videoüberwachung am Arbeitsplatz muss entschädigt werden

Dies hat das LAG Hessen Ende letzten Jahres entschieden und damit einer Arbeitnehmerin einen kleinen Geldsegen verschafft, die sich von der dauernden Videoüberwachung an ihrem Arbeitsplatz unter Druck gesetzt fühlte (LAG Hessen, Urt. v. 25.10.2010, 7 Sa 1586/09).

Die klagende Arbeitnehmerin war beim Arbeitgeber als kaufmännische Angestellte beschäftigt. Gegen den Willen der Arbeitnehmerin installierte der Arbeitgeber vor deren Büro eine Kamera, die nicht nur den Eingangsbereich, sondern auch den Arbeitsplatz der Klägerin filmte. Dies geschehe zur Sicherheit der Arbeitnehmer und da die Kamera auch nicht durchgehend filme, sei der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht gerechtfertigt. Die Arbeitnehmerin klagte deswegen auf Entschädigung ...

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