Dschungelcamp-Nachwehen, Satire und Wallawalla-Kreationen

Endlich gibt es mal etwas wirklich Berichtenswertes über das Dschungelcamp zu berichten. Genauer gesagt: über eine Pressemeldung im Vorfeld zur Sendung. Der Tagesspiegel hatte in seiner Ausgabe vom 16.11.2010 (online vom 17.11.2010) die Frage gestellt, wer es verdient habe, für RTL in den Dschungel zu ziehen. "Ich bin ein Star - holt mich hier rein" scheinen die in dem Satire-Artikel genannten Personen in den Augen des Autors förmlich zu flehen; "zehn Medienprominente, die sich mit Fleiß, häufig aber gegen ihren Willen auf der Peinlichkeitsskala nach oben gearbeitet haben" schlug die Zeitung dem Sender als Kandidaten vor. Neben Alice Schwarzer, Charlotte Roche und Florian Silbereisen findet sich in der Liste auch ein (nach eigenen Aussagen) "internationaler Star Designer und Cosmopolit" wieder, der wie folgt beschrieben wurde:
"Der soll Modedesigner sein, hat es mit seinen pompösen Wallawalla-Kreationen aber nur zu Abverkäufen beim Einkaufssender gebracht."
Dass er seine Kollektion nur über einen Einkaufssender verkaufe, sei falsch, meinte der so Erwähnte. Per einstweiliger Verfügung verlangte er daraufhin den Abdruck einer Gegendarstellung gemäß § 10 Berliner Pressegesetz, nach dem eine Pflicht zum Abdruck der Gegendarstellung besteht, wenn der Betroffene durch eine in dem Druckwerk aufgestellte Tatsachenbehauptung betroffen ist. Das Kammergericht Berlin entschied nun mit Beschluss vom 17.01 ...Zum vollständigen Artikel

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