VIP 3 und 4: Provision an Steuerberater hinter dem Rücken des Anlegers führt zum Schadensersatz

Die Film- und Entertainment VIP Medienfonds 3 GmbH & Co. KG (VIP 3) sowie der Nachfolgerfonds Film- und Entertainment VIP Medienfonds 4 GmbH & Co. KG stehen seit längerem im Feuer der Gerichte. Am 02.08.2010 hatte das Oberlandesgericht München (OLG München) zu Gunsten eines Anlegers geurteilt, dessen Steuerberater vom Bankberater �geschmiert� worden war. Die Besonderheit des Falles lag nicht nur darin, dass die Vertriebsprovisionen der beratenden Bank in Gesprächen über die beiden Medienfonds im Beratungsgespräch nicht offen gelegt worden waren; darüber hinaus waren Gelder illegitim geflossen. Der Steuerberater erhielt hinter dem Rücken des Anlegers � also seines eigenen Mandanten � eine Provisionszahlung von der Bank auf sein eigenes Konto. Von dieser Zuwendung hinter seinem Rücken hatte der Mandant nichts erfahren. Erst im Gerichtsverfahren kam die ganze Wahrheit über diese �Finanztransaktion� ans Licht. Die obersten bayerischen Richter erklärten der Bank sehr deutlich, dass es zu ihren Pflichten gehöre, die finanziellen Verhältnisse sauber zu halten. Zahlung an Dritte, die Einfluss auf die Entscheidung des Kunden nehmen (könnten), sind dem Ratsuchenden ohne �Wenn und Aber� offen zu legen ...Zum vollständigen Artikel


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